Discover US! Carnival Within.

Sanford Biggers: »Cheshire«, 2008
Die Frage, ob Kunst als Medium kritischer Analyse Amerikas Situation sowohl in historischer als auch in gegenwärtiger Hinsicht angemessen wiedergeben kann, stand am Anfang der Überlegungen zu dieser Ausstellung. Sie bezieht sich zwar nicht explizit auf den politischen und kulturellen Wandel, der im vergangenen Jahr mit Obamas Präsidentschaftswahlkampf in den USA eingeleitet wurde.

David Herbert: »Mickey«, 2007–2009
Mit Skulpturen, Installationen, Malerei, Fotografie und Videoarbeiten ermöglichen die teils amerikanischen, teils in den USA lebenden internationalen Künstler eine neue, durchaus kritische Sichtweise auf die einzig verbliebene Supermacht nach der Bush-Ära. Mit typisch amerikanischen Mitteln der Gigantomanie und der Lust am Exzess verwischen sie die Grenzen zwischen Oben und Unten, thematisieren Heiliges ebenso wie Profanes und regen so zu Nachdenklichkeit an, um sie im nächsten Augenblick schon wieder der Lächerlichkeit preiszugeben.
An Exhibition Made in America

Joyce Pensato: »Psycho Killer«, 2007
Neben der Ausstellung finden eine Konzertreihe sowie Lesungen konzeptueller Poesie und ein Symposion zur Aktualität konzeptuellen Schreibens in Kooperation mit der New York University und dem Kennedy-Institut der Freien Universität Berlin statt. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert mit Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
Teilnehmende Künstler:
Janine Antoni (Video); Joe Amrhein (Malerei/Installation); Tracey Baran (Fotografie); Sanford Biggers (Video/Skulptur); Laura Bruce (Zeichnungen); Anne Chu (Skulptur); Spencer Finch (Installation/Neonskulptur); David Herbert (Skulptur/Installation); Joan Jonas (Video); Nina Katchadourian (Banner/Fotografie); Chamecki-Lerner (Rosane Chamecki, Phil Harder, Andrea Lerner) (Video); Yvette Mattern (Lichtinstallation) Karyn Olivier (Skulptur); Joyce Pensato (Malerei); Peggy Preheim (Zeichnungen) William Pope.L (Videoinstallation); Nadine Robinson (Lichtinstallation); Lawrence Weiner (Wandarbeit)

















Heute um 15:11 Uhr erreichte mich eine E-Mail von einer mir unbekannten Person, die sich “Larama” nennt, in der sie oder er mir einen Review zu dieser Ausstellung zeitgenössischer amerikanischer Kunst zusandte.
Wahscheinlich ist der Text zu lang für einen Kommentar gleich hier unter dem Beitrag geraten… – Wie dem auch sei, ich habe entschieden, diesen Review in voller Länge auf meinem Blog zu veröffentlichen.
Schreiben Sie Ihre Meinung!