Webplattform für Kunst und mehr: artolino.com
Dank des Internets wird auch der Kunstmarkt immer stärker globalisiert. Künstler können sich in Communities präsentieren, sich miteinander austauschen und sich sogar zu gemeinsamen Ausstellungsprojekten zusammenfinden. Auch die Recherche nach Nachwuchsarbeiten ist online denkbar einfach, eine Webpräsenz gehört mittlerweile ebenso zu einem professionellen Auftritt wie die Visitenkarten und die Mappe. Trotzdem ist der Zugang zur Kunst im privaten Bereich für Nicht-Kunstprofis noch sehr eingeschränkt. Wie kommt ein Privatmensch, der nicht gerade Sammler werden möchte, an Kunstwerke? Für „Otto Normalkunstliebhaber“ ist der Gang in eine Galerie oft mit einer großen Hemmschwelle verbunden: Unsicher wegen der Qualität und abgeschreckt von den Preisen begnügen sich die meisten mit Standard-Ware aus den Möbelhäusern. Auch der direkte – nicht-virtuelle – Kontakt mit Künstlern ist nicht ohne Weiteres herzustellen. Wie also echte qualitative Kunst bekommen?
Das haben sich auch die Macher von artolino.com gedacht. In ihrer Online-Plattform bieten sie Kunstinteressierten eine umfangreiche Datenbank mit Arbeiten in allen Preisklassen von Künstlern und Künstlerinnen aus ganz Europa, in der in Ruhe gestöbert werden kann. So hat jeder, auch der Nicht-Kunstprofi, die Möglichkeit, sein persönliches Lieblingskunstwerk zu finden – und auch zu erwerben. Dabei setzt artolino.com auf die künstlerische Vielfalt – von Newcomern bis zu Profikünstlern, Designern und Kreativen reicht das Angebot. Es wird Wert darauf gelegt, Neulinge wie „alte Hasen“ gleichermaßen zu fördern. Darüber hinaus erwartet auch den Kunden ein großes Angebot an Unterstützung, die sich ebenso an den Privatmann, der für sein Zuhause ein Kunstwerk sucht, wendet wie etwa an Banken und Unternehmen, die Großprojekte planen.
Ähnlich aufgebaut wie Facebook, allerdings mit einem klaren Fokus auf der Kunstwelt, macht es sich die artolino-Plattform zum Ziel, eine junge, alternative Kunstszene zu schaffen, in der Kunstschaffende und Kunstinteressierte miteinander in Kontakt treten und sich austauschen können. So wird der direkte Kontakt zwischen Künstlern und Kunstkäufern erleichtert, Barrieren werden abgebaut: Verkäufer der Kunstwerke sind immer die Künstler selbst, die sich und ihre Arbeit in der artolino-Community präsentieren. Ihnen bietet das Webportal die Chance, online einen größeren Kundenkreis zu erreichen, als es im klassischen Galeriemarkt möglich wäre.
Die Kunstwerke können in zwei Bereichen ausgewählt werden: Im „Flash“ werden Newcomer und Arbeiten aus dem Niedrig-Preissegment angeboten, während unter „X-Clusive“ das höhere Preissegment angesiedelt ist. Die Zuteilung der Kunstwerke wird von einem wissenschaftlich-künstlerischen Beirat überprüft, der auf Wunsch auch professionelle Beurteilungen schreibt.
Kommt es schließlich zu einer Einigung zwischen Künstlern und Käufer, sorgt das Team von artolino.com für einen reibungslosen Ablauf des Geschäfts und organisiert den Transport und die Bezahlung. Beiden Seiten wird eine transparente, sichere Abwicklung des Handels ermöglicht. Weder für Käufer noch für Verkäufer fallen dabei Einstell- oder Mitgliedsgebühren an; einzig eine kunstbranchenübliche Provision wird dem Künstler für die erfolgreiche Abwicklung eines Verkaufs berechnet.
Artolino.com bietet jedem etwas und will ebenso Künstler und Kunstinteressenten ansprechen wie Privatkunden und Geschäftskunden, Leute mit schmalerem Geldbeutel ebenso wie Kunden, die hochwertige Investitionen suchen. Darüber hinaus werden noch weitere Leistungen angeboten, die über den Verkauf von Kunstwerken hinausgehen, dazu gehört die bereits genannte Beratung, aber auch die Möglichkeit, Arbeiten zu leihen, sowie die Organisation von unkonventionellen Kunstevents abseits des herkömmlichen Galeriegeschehens.

artolino-Team (v.l.n.r.): Christof Dürnle, Sara Schaar, Christian Kohlmayer, Bernhard Kraler, Ernst Molden, Christofer Huber
Gegründet wurde artolino.com von sechs Kärntner BWL-und Informationsmanagement-Studenten der Universität Klagenfurt. Die Gründer befinden sich derzeit noch im Studium, wobei dieses momentan angesichts des Starterfolges von artolino.com hintangestellt ist. Denn nachdem zwei Jahren lang Marktforschung betrieben, am Konzept und der Software sowie am Aufbau des nötigen Netzwerkes gefeilt wurde, ist die Kunstplattform seit November offiziell im Netz und läuft äußerst erfolgreich an: Nicht nur erreichten die Macher von artolino.com beim Regionalpreis der österreichischen Sparkasse in den einzelnen Bundesländern in Kärnten den ersten Platz, gerade wurde ihr Konzept auch als eines der drei besten Nachwuchs-Geschäftskonzepte 2009 im „i2B & GO!“ Businessplan Wettbewerb für Österreich ausgezeichnet und zählt somit zu den besten Geschäftskonzepten des Landes.



















Gibt einen schönen Einblick – vielen Dank!
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